EID MAR: eine rätselhafte Gussfälschung eines Denars (RRC 508/3) und ein ›Tardani‹-Stempel gleichen Typs[*]

von Florian Haymann

Zusammenfassung: Vorgestellt wird eine Gussfälschung eines Denars vom Typ RRC 508/3. Fraglich ist, ob dieser Guss von einer geprägten Fälschung abgenommen worden ist, die dann von höchster Güte und Gefährlichkeit wäre, oder ob sie von einer Originalprägung stammt, womit dann Stempel dokumentiert wären, die bislang nicht publiziert sind. In Zusammenhang mit der ersten Möglichkeit wird der Stempel des Fälschers ›Tardani‹ des fraglichen Typs erstmals publiziert.

Schlagworte: Münzfälschung, gegossen, Gipsabdruck, Herbert Cahn, Tardani

Abstract: This article presents a cast counterfeit of a denarius of the RRC 508/3 type. It is unclear whether this cast was made from a struck counterfeit – in which case it would be of the highest quality and pose a significant risk – or whether it originates from an original coin, in which case it would reveal dies that have not yet been published. In connection with the first possibility, the die of the forger ›Tardani‹ for the type in question is published here for the first time.

Key words: forgery, cast, plaster cast, Herbert Cahn, Tardani

 

Im April des Jahres 1930 kam in Paris eine Sammlung griechischer, römischer und französischer Münzen zur Versteigerung, die im Auktionskatalog die Bezeichnung »Collection Couturier« trug[1]. Der Katalog wurde verfasst von Alfred Page und dem 1929 verstorbenen Louis Ciani, und die Versteigerung fand vom 7. bis 10. April im Hotel Drouot, dem bekannten Auktionshaus im Börsenviertel, statt. Die Münzen der Römischen Republik umfassten die Losnummern 54 bis 79, die aus Gruppen von 4 bis 15 Münzen bestanden, bei denen es sich, soweit es die Beschreibungen erkennen lassen, um gängige Typen handelte. Nur zwei Münzen wurden als Einzelstücke angeboten und auf Tafel I abgebildet: ein Aureus des Hirtius (Nr. 66) und ein Denar des Brutus (Nr. 69). Nr. 69 wurde mit der folgenden Beschreibung angeboten: »Junia. IMP. BRVT. L. PLAET. CEST. Tête de Brutus à dr. R EID. MAR. Bonnet entre deux plognards (52 = 350 fr.) AR – TB«, wobei letzteres für den Erhaltungsgrad »très belle«, also »sehr schön« steht. Eine Gewichtsangabe findet sich bei dem Stück, den Konventionen der Auktionsveranstalter gemäß, nicht, dafür jedoch eine Werteinschätzung von 350 Fr(ancs), die dem Referenzwerk der Zeit, Babelons »Monnaies de la République Romaine« entnommen ist, wo es im Band II auf S. 119 unter Nr. 52 der gens Iunia geführt wird. Wenn sich in der dem Auktionskatalog zugehörigen Ergebnisliste für die Nr. 69 ein Zuschlagspreis von 15 Francs findet (zum Vergleich: die Nr. 66 erbrachte 360 fr.), wird man daraus den Schluss ziehen dürfen, dass das Stück als eine Fälschung erkannt wurde und auch als eine solche verkauft worden ist. Die Begründung dafür ist leider nicht überliefert[2].

Abb. 1: Vorliegende Gussfälschung eines Denars vom Typ RRC 508/3  

 

Abb. 2: Tafelabb. aus Slg. Couturier

 

Ein Objekt, das mit dem oben beschrieben Stück absolut bildidentisch und weitgehend auch umrissidentisch ist, liegt mir seit einiger Zeit zur eingehenden Untersuchung vor. Das Stück wiegt 3,22 g und hat eine Stempelstellung von 12 h. Das Gewicht liegt erheblich unter dem Zielgewicht von knapp vier Gramm[3]. Da die Bildtafeln der Sammlung »Couturier« allem Anschein nach mithilfe von Gipsabdrücken anstelle der Originale erstellt wurden, lässt sich nicht mit hinreichender Sicherheit bestimmen, ob das mir vorliegende Objekt tatsächlich die Nr. 69 ist: Während die Übereinstimmung der Vorderseite unseres Exemplars (Abb. 1) mit dem Tafelbild (Abb. 2) vollkommen ist und alle Deformationen des Schrötlings sich auf dem Foto nachvollziehen lassen, lässt der Vergleich der Rückseiten nicht den Schluss zu, dass es sich zweifelsfrei um den Gipsabguss unseres Stücks handelt: Auf dem Tafelexemplar scheint die Einkerbung am Rand auf 9 h durchgängig zu sein, auf unserem Stück hingegen nicht. Ähnlich die spitze Einkerbung auf 6 h, die auf unserem Exemplar mit Material verfüllt ist. Es besteht also durchaus die Möglichkeit, dass unser Exemplar ein Abguss des Exemplars »Couturier« ist. Ein solcher hätte sich mithilfe der für die Bildtafeln angefertigten Gipsabdrücke, besser aber noch von den dafür von den Originalen abgenommenen Negativabdrücken anfertigen lassen. In jedem Fall herrscht Gewissheit, dass das mir vorliegende Stück nicht geprägt, sondern gegossen ist. Einen anderen Schluss lassen das verschwommen wirkende Münzbild, insbesondere die schmal auslaufenden Buchstaben sowie der an mehreren Stellen befeilte Rand, nicht zu (Abb. 3). An diesem Urteil können auch der markante Schrötlingsfehler im Revers und der deutliche Schrötlingsriss nichts ändern – beide Merkmale lassen sich an Gussfälschungen regelmäßig beobachten und dürfen auf keinen Falls als Indiz für eine Prägung aufgefasst werden. 

 

Abb. 3: Detailaufnahme vom Rand der vorliegenden Gussfälschung Abb. 1

 

Es kann zunächst festgehalten werden, dass das Stück aus der Sammlung Couturier eine Fälschung ist, wie auch das möglicherweise mit diesem identische, im Original vorliegende Stück nicht echt ist. Während es sich allerdings bei letzterem um eine relativ leicht zu entlarvende Gussfälschung handelt, könnte das Exemplar Couturier, sollte es nicht identisch mit unserem sein, ein durchaus tückisches Falsum sein. Es sind nun also zwei Fälle zu durchdenken.

Im letzten Fall wäre das Exemplar Couturier geprägt gewesen – und zwar von modernen Stempeln, die von einigem Geschick zeugen. Bereits zum Anfang des 20. Jhs. beherrschte eine Zahl von Münzfälschern verschiedene Techniken, aus Abformungen echter Münzen neue Prägewerkzeuge herzustellen[4]. Noch heute zählen ›Transferstempelfälschungen‹ zu den gefährlichsten Münzfälschungen – immer wieder werden solche, mit großem Spürsinn und oftmals erst viele Jahre nach deren Einstreuung in den Markt, aufgedeckt. Bei den frühen Meistern dieser Methode, die im ersten Viertel des 20. Jhs. Hunderte von Fälscherstempeln herstellten und den Markt antiker Münzen mit ihren Produkten empfindlich störten, lässt sich auch beobachten, dass ihre Falsifikate nicht immer exakt den Vorlagen glichen, sondern dass gelegentlich Details am Prägebild nachträglich verändert wurden[5]. Offenbar sollte durch diese Praxis verhindert werden, dass absolute Stempel- und Prägegleichheit auf beiden Seiten einer Münze für Misstrauen sorgte.

Dies könnte auch bei unserem EID-MAR-Denar der Fall gewesen sein. Der unserem Stück am nächsten stehende Vorderseitenstempel ist Cahn 13, dokumentiert im Exemplar des Fitzwilliam Museum, Cambridge (Acc. no. CM. 1474-1963). Nur wenige Details des Portraits (die weniger spitze Nase, wenige Haarsträhnen, vor allem an der Stirn, und der schwächere Bart) weichen von unserem Exemplar ab, während die Anordnung der Buchstaben exakt gleich ist, wenngleich die Hasten auf unserem Stück sehr dünn auslaufen und stellenweise ein Doppelschlag vorliegt. Die Portraitdetails könnten nach der Abnahme des Münzbildes retuschiert worden sein[6]. Auch der Rückseitenstempel gleicht, wenn man gussbedingte Bildverluste in Betracht zieht, Cahns 13a, also wieder dem Denar, der 1963 Eingang in die Münzsammlung des Fitzwilliam Museum fand. Das Stück stammt aus Auktion Münzen und Medaillen AG Basel 17, 1957, Losnr. 326 und wurde laut annotiertem Auktionskatalog der Fa. Peus Nachf. an Spink, London, zugeschlagen[7] und dürfte als Vorlage für die hier vorliegende(n) Fälschung(en) gedient haben. Der Denar scheint also einmal in schlechte Hände geraten zu sein.

Im Corpus des Luigi Cigoi, eines Fälschers, der bis 1875 aktiv war, findet sich kein Stempel, der mit unserem Exemplar identisch ist[8]. Umso mehr drängt sich der mutmaßlich 1919 verstorbene, unter dem Namen »Tardani« in der Literatur bekannte Großfälscher als möglicher Schöpfer auf[9], der pikanterweise in einem engen Verwandtschaftsverhältnis zu Louis (Luigi) Ciani stand, der am Versteigerungskatalog »Couturier« mitwirkte[10]. Dessen Oeuvre ist in seiner Ganzheit unpubliziert und heute im Wesentlichen auf drei Museen verteilt: Das Smithsonian Institute, das Museum Basel (Schenkung Cahn) und das Museo Nazionale Romano, das im Jahr 1919 über 1.000 Stempel aus dieser Werkstatt erwarb[11]. Während die beiden erstgenannten Institute nach eigener Auskunft über keine EID-MAR-Stempel verfügen, existiert ein solcher in Rom (Abb. 4 a–b). Dieser ist nicht identisch mit unserem Exemplar und scheint auch – entgegen anderer Werke Tardanis – frei von Hand geschnitten und nicht von einem Original abgenommen zu sein. Der römische Stempel führt zu einem wunden Punkt im Cahnschen Corpus, welches unter Nr. 29a den gleichen Reversstempel abbildet.

Abb. 4 a: Reversstempel aus dem Opus ›Tardani‹, Museo Nazionale Romano

Abb. 4 b: Abdruck des Reversstempels

Für diesen Stempel hat Cahn nur einen Beleg, einen gefütterten Denar, der erstmals in Auktion Sternberg 15, 1985 unter Losnr. 297 angeboten wurde (Abb. 5)[12]. Misslicherweise ist dieser Stempel gekoppelt mit einem ebenfalls unikalen Vorderseitenstempel. Diesen beschreibt Cahn wie folgt: »Stempel H schliesslich steht abseits, bekannt nur von einem subaeraten Denar; eine hochstehende Arbeit, auf der Brutus älter wirkt als auf allen anderen Stempeln«[13] Unikale Stempel verdienen stets besonderen Argwohn, zumal wenn sie stilistisch aus der Reihe fallen. Es scheint so, als sei Cahn tatsächlich einem Produkt Tardanis aufgesessen und habe ihm zugleich ein postumes Lob ausgesprochen (»hochstehende Arbeit«). Dieser Fehlgriff verwundert umso mehr, als Cahn sich doch eingehend mit den Fälschungen dieses Münztyps, sowohl in Gold als auch in Silber, befasst hatte. Allerdings liefern weder seine publizierten Arbeiten noch sein hinterlassenes Corpus an Tardani-Stempeln einen Hinweis darauf, dass er den EID-MAR-Stempel aus dem Museo Nazionale kannte. Rätselhaft bleibt, weshalb er auf den Couturier-Denar an keiner Stelle zu sprechen kommt, wäre das Stück doch in jedem Fall bemerkenswert gewesen. Auch Alberto Campana, der in seiner unpublizierten Studie weitgehend das Corpus Cahns übernommen und um in jüngster Zeit publizierte Stücke ergänzt hat, erwähnt das Exemplar Couturier nicht.

 

Abb. 5: Plattierter Denar, Cahn 29a, Auktion Sternberg 15, 1985, 297

Soweit die Überlegungen zum Fall »b«, also der Annahme, dass das Exemplar Couturier eine geprägte Fälschung ist, von der unser Exemplar nur abgegossen wurde. Für den Fall, dass unsere Gussfälschung tatsächlich das Exemplar Couturier ist und die Abweichungen in der Abbildung der damaligen Reprotechnik geschuldet sind, wäre der daraus zu ziehende Schluss etwas erfreulicher. Dann wäre nämlich zu folgern, dass das Gussfalsum abgenommen wurde von einem echten Denar des Typ RRC 508/3, dessen Stempel bislang nicht publiziert worden sind.

Welche Konstellation erscheint nun wahrscheinlicher? Im ersten Fall läge eine hochgefährliche Prägefälschung auf der Grundlage echter Stempel, die in mehreren Details verändert wurden, vor, die nicht aus der Hand Tardanis stammt und auch sonst nicht publiziert wurde. Im zweiten Fall wäre eine Kombination aus zwei bislang unbekannten, echten Stempeln zu postulieren. Es sei zugegeben, dass das eine Szenario zunächst so unwahrscheinlich wirkt wie das andere. Bedenkt man jedoch das Verhältnis der bisher überlieferten Stempel vom Typ RRC 508/3, spricht nicht viel für die Annahme, dass plötzlich zwei neue Stempel auftauchen könnten. Campana dokumentierte 2016 88 Exemplare des Denars, geprägt aus 7 Vorder- und 29 Rückseitenstempeln. Alle Vorderseitenstempel sind in mindestens 4 Exemplaren belegt, die Zahl der statistisch relevanten »singletons« ist also Null. Das Auftauchen eines neuen Reversstempels allein wäre demnach keine große Überraschung – sofern er mit einem bekannten Aversstempel gekoppelt wäre. Tauchte er indes gemeinsam mit einem neuen Aversstempel auf, läge die Wahrscheinlichkeit hierfür nahe Null[14].

 

 

[Bildnachweise: Abb. 1 und 3: Fotos Florian Haymann; Abb. 2: nach Katalog Drouot; Abb. 4 a–b: Agnese Pergola; Abb. 5: nach Katalog Sternberg]



 

[*] Danksagung: Ich danke Alberto Campana und Daniel Täubner für fachlichen Austausch zu diesem Stück. Ellen Feingold und Jen Gloede vom National Museum of American History haben meine Anfrage zu den im Smithsonian Institute liegenden Tardani-Stempeln dankenswerterweise schnellstens beantwortet. Ebenso gab Andrea Casoli vom Historischen Museum in Basel bereitwillig Auskunft zu dem dort vorhandenen Bestand an Tardani-Stempeln. Auch Marta Barbato vom Museo Nazionale Romano gilt großer Dank für die schnelle Auskunft und Hilfe bei der Beschaffung der Fotos des dort liegenden Tardani-Stempels vom Typ EID MAR. Agnese Pergola schließlich stellte die entsprechenden Fotografien her. Dank auch dem anonymen Gutachter.

[1] Es handelt sich vermutlich um die Sammlung eines zuletzt in Marseille ansässigen Numismatikers namens Etienne Couturier, s. Guillemain 2003, Annexe XXIII, S. 70.

[2] Eine Durchsicht der zwischen 1930 und 1932 erschienen Faszikel der Revue Numismatique erbrachte keinen Hinweis.

[3] Stannard 1993, 48 f. mit Abb. 2 ermittelte einen Modalwert von 3,9 g für Denare der Römischen Republik.

[4] Allgemein hierzu: Sayles 2001, 11–13.

[5] So z.B. bei den Christodoulos- und den Tardani-Fälschungen, s. Sayles 2001, 51. 54.

[6] Auch ist festzuhalten, dass der Vorderseitenstempel Ähnlichkeiten mit weiteren von Cahn publizierten Aversstempeln aufweist. So gleicht das kursorisch angegebene Haupthaar Cahn 10b, während sich das verschriebene R von BRVT bei 11b findet, der stachelige Wangenbart Cahns 7a gleicht und die stark hervortretende Nase 22b entspricht.

[7] Dank gilt dem anonymen Gutachter für die Provenienzrecherche.

[8] Die Publikationsorte dieser Fälschungen versammelt Sayles 2001, 42.

[9] Die wesentlichen Informationen versammelt Sayles 2001, S. 53 f.

[10] Ph. Grierson schreibt, Tardani sei der Großvater von Louis und Pierre Ciani gewesen (Grierson – Blackburn 1986, 335). Man möchte nicht ausschließen, dass mit dem Sammlungstitel die Tatsache verschleiert werden sollte, dass Münzen aus dem Nachlass Cianis zur Versteigerung gelangten.

[11] Grierson 1953, 305.

[12] Der Losbeschreibung beigegeben ist ein ingeniöser Kommentar: »Der Kopf ist ein wenig kleiner als auf den von H. A. Cahn publizierten Stempeln (…), eine Erscheinung die typisch ist für das Ende einer Stempelreihe. Auch die (im Feld des Avers erkennbare) Plattierung dürfte sich so erklären: um mit den zur Verfügung stehenden (geringen) Silbermengen auszukommen, wurden gegen Ende der Prägung plattierte Flans verwendet«.

[13] Cahn 1989, S. 212.

[14] Die Einschätzung beruht auf der Good-Turing-Frequency-Estimation, nach der die Wahrscheinlichkeit, dass ein neu beobachtetes Exemplar einer bislang unentdeckten Kategorie angehört, näherungsweise beträgt; dabei bezeichnet (f1) die Zahl der nur einmal beobachteten Kategorien (»singletons«) und (n) den Stichprobenumfang. Im vorliegenden Fall sind bei rund 90 untersuchten Denaren sieben Vorderseitenstempel nachgewiesen, von denen der seltenste bereits viermal belegt ist ((f1 = 0)). Daraus ergibt sich . Zwar handelt es sich lediglich um eine statistische Schätzung und nicht um den Nachweis der Unmöglichkeit weiterer Vorderseitenstempel; sie zeigt jedoch, dass die vorhandene Stichprobe keine Hinweise auf eine nennenswerte Zahl bislang unerkannter Aversstempel liefert und das gleichzeitige Auftreten eines neuen Vorder- und Rückseitenstempels daher als äußerst unwahrscheinlich einzuschätzen ist. Vgl. https://en.wikipedia.org/wiki/Good–Turing_frequency_estimation.

 

Literaturauswahl

Babelon 1886

E. Babelon, Description historique et chronologique des monnaies de la République Romaine vulgairement appelées monnaies consulaires II (Paris – London 1886)

Cahn 1989

H. A. Cahn, EIDibus MARtiis. Aurei und Denare, Numismatica e antichità classiche 18, 1989, 211–232

Grierson 1958

Ph. Grierson, Some modern forgeries of Carolingian coins, in: H. Ingholt, Centennial publication of the American Numismatic Society (New York 1958) 303–315

Grierson – Blackburn 1986

Ph. Grierson – M. Blackburn, Medieval European Coinage I: The Early Middle Ages (Cambridge 1986)

Guillemain 2003

J. Guillemain, Un cas particulier d’archives privées: les papiers des numismates, DCB 11, Mémoire d’étude (Paris 2003)

RRC

M. H. Crawford, Roman Republican Coinage I–II (Cambridge 1974)

Sayles 2001

W. G. Sayles, Classical deception. Counterfeits, forgeries and reproductions of ancient coins (Iola 2001)

Stannard 1993

C. Stannard, The Adjustment al marco of the Weight of Roman Republican Denarii Blanks by Gouging, in: M. M. Archibald – M. R. Cowell, Metallurgy in Numismatics III (London 1993) 45–70