Hurra, die Welt geht unter! Zur Transformation und Gestaltung lebenswerter Zukünfte im Zeichen interdependenter Krisen.
Tagungsbericht zur 21. Tagung der Nachwuchsgruppe Umweltsoziologie (NGU), 26.-27.02.2026, Technische Universität Dortmund
DOI:
https://doi.org/10.17879/sun-2026-10246Schlagworte:
Transformation, Tagungsbericht, Umweltsoziologie, NachwuchsgruppeAbstract
Am 26. und 27. Februar 2026 veranstaltete die Nachwuchsgruppe Umweltsoziologie (NGU) an der Technischen Universität Dortmund ihre 21. Tagung unter dem Titel „Hurra, die Welt geht unter!“ Zur Transformation und Gestaltung lebenswerter Zukünfte im Zeichen interdependenter Krisen. Ausgehend von der Verschränkung aktueller sozial-ökologischer und gesellschaftspolitischer Veränderungen waren Nachwuchswissenschaftler*innen eingeladen, über Zusammenhänge und Interdependenzen verschiedener gegenwärtiger Krisen, Kontinuitäten von Machtverhältnissen sowie konkrete Zukunftsvorstellungen und -praktiken zu diskutieren. Das inhaltliche Interesse der Tagung lag auf aktuellen Auswirkungen und Bewältigungsformen von Katastrophen, Versuchen, lebenswerte alternative Zukünfte zu kultivieren und schließlich auf der Rolle der Umweltsoziologie in dieser Gemengelage. Das Tagungsthema wurde in verschiedenen Formaten entlang dreier Schwerpunkte diskutiert: Die Beiträge befassten sich erstens mit spezifischen Krisen der Gegenwart – wie Hitzewellen, Unwetter- und Flutkatastrophen, oder der Wohnungskrise – sowie dem Umgang mit einer Gegenwart oder Zukunft, die als „Kollaps“ erlebt und diskursiv beschrieben wird; zweitens mit Bereichen und Strategien, in denen alternative lebenswerte Zukünfte in Gemeinschaften und solidarischen Netzwerken erprobt und gelebt werden; sowie drittens mit konzeptionellen Fragen zu den Implikationen des Diskutierten für zentrale Konzepte der Umwelt- und Nachhaltigkeitssoziologie.
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