Männlichkeit in Uniform
Zu Männlichkeitsbildern in der Bundeswehr
DOI:
https://doi.org/10.17879/zpth-2026-9782Abstract
Der Beitrag verbindet theoretische und empirische Einsichten, um das Verhältnis von Männlichkeitsbildern und Militär zu erhellen. Dazu bringt er feministische Epistemologien und Ontologien der Geschlechter mit zentralen Ansätzen der Männlichkeitsforschung und Machttheorie ins Gespräch. Auf der Grundlage quantitativer und qualitativer Forschungsergebnisse zeigt er, wie Bilder soldatischer hegemonialer Männlichkeit auch heute noch Institutionen des legitimen staatlichen Gewalteinsatzes prägen und welche Herausforderungen daraus für eine demokratischen Werten verpflichtete Parlamentsarmee erwachsen können.
This article combines theoretical and empirical insights to illuminate the relationship between images of masculinity and the military. To this end, it puts feminist epistemologies and ontologies of gender into dialogue with key approaches in masculinity studies and theories of power. Drawing on quantitative and qualitative research findings, it shows how images of hegemonic military masculinity continue to shape institutions authorized to exercise legitimate state force and what challenges this may pose for a parliamentary army committed to democratic values.
