Taylor Swift, Gemeinschaftsbildung und die Perspektive der Caring Communities

Pastoraltheologische Überlegungen

Autor/innen

  • Nadja Waibel Ruhr-Universität Bochum, Wissenschaftliche Assistentin am Lehrstuhl für Pastoraltheologie der Katholisch-Theologischen Fakultät

DOI:

https://doi.org/10.17879/zpth-2026-9793

Abstract

Der Beitrag untersucht das Phänomen der global erfolgreichen Musikerin Taylor Swift, die wie kaum eine andere Künstlerin ihrer Zeit eine breite und intensive Gemeinschaft („Community“) um sich versammelt und Resonanzräume schafft. Ihre Konzerte und die damit verbundenen Praktiken zeigen, wie kollektive Emotionen, geteilte Narrative und symbolische Handlungen Formen von Gemeinschaft hervorbringen können. Vor diesem Hintergrund fragt der Beitrag aus pastoraltheologischer Perspektive, wie solche Resonanzphänomene für kirchliche Praxis fruchtbar gemacht werden können. In Verbindung mit Hartmut Rosas Resonanztheorie und dem Konzept der Caring Communities wird analysiert, inwiefern sich in diesen kulturellen Dynamiken Hinweise auf Formen sorgender Gemeinschaft erkennen lassen. Der Beitrag zeigt, dass kirchliche Praxis von solchen Resonanzprozessen lernen kann, indem sie Räume eröffnet, in denen Menschen sich begegnen, Erfahrungen teilen und Verantwortung füreinander übernehmen.

This article explores the phenomenon of Taylor Swift as one of the most successful artists of her time, who uniquely succeeds in building a strong and affective community around herself and in creating spaces of resonance. Her concerts and related practices illustrate how collective emotions, shared narratives, and symbolic actions generate forms of community. From a pastoral-theological perspective, the article examines how such observed dynamics of resonance can be interpreted for church practice. Drawing on Hartmut Rosa’s theory of resonance and the concept of Caring Communities, it analyses how these cultural phenomena can be understood as forms of caring, relational community. The article argues that church practice can learn from these dynamics by creating spaces in which people encounter one another, share experiences, and take responsibility for one another.

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Veröffentlicht

2026-06-29

Ausgabe

Rubrik

Praxis und Reflexion