Konflikt und Recht im Kontext militärischer Gewalt – revisited
DOI:
https://doi.org/10.17879/zts-2025-6183Schlagworte:
Recht, Konflikt, Militärische Gewalt, Verbindlichkeit, soziale OrdnungAbstract
Dass sich Konflikte und vor allem militärische Gewalt durch Recht beschränken lassen, erscheint eine zunehmend bezweifelte Annahme zu sein. Der Abgesang des Liberalismus und die neue Macht des Realismus werden zu prominent geäußerten Zeitdiagnosen. Dieser Beitrag stellt demgegenüber die These ins Zentrum, dass Konflikte auf Verbindlichkeit angewiesen sind. Es wird ein Weg zum Verständnis von Verbindlichkeit und Konflikt angestrebt, das sich weder der liberalen noch der realistischen Deutung beugt, und anhand des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine und des transitional justice process nach dem Völkermord in Ruanda 1994 weitreichende Konsequenzen für soziale Ordnung zieht.
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