More-than-Human Figurations in Occupied Forests: Towards Ecological Solidarity within Environmental Conflicts

Autor/innen

  • Sebastian Garbe
  • Alissa Starodub

DOI:

https://doi.org/10.17879/sun-2026-9960

Schlagworte:

forest occupations, extractivism, ecological solidarity, figurations, string figures, sand

Abstract

Der Beitrag entwickelt einen theoretischen, empirischen und konzeptionellen Zugang zu mehr-als-menschlichen Figurationen in besetzten Wäldern. Er verbindet posthumanistische Perspektiven, relationale Ontologien und Ansätze aus den Science and Technology Studies (STS) mit Debatten zu Extraktivismus und sozio-ökologischer Transformation. Ausgehend von Forschungen zu Protesten und sozialen Bewegungen werden auf Basis empirischer und partizipativer Studien drei Figurationen in ökologischen Konflikten (v. a. Waldbesetzungen) herausgearbeitet: (1) extraktivistische Figurationen von Sand, Wald und ökonomischen Akteur*innen in der globalen Sand- und Kiesökonomie und ihren lokalen Folgen; (2) Figurationen der Solidarität zwischen menschlichen und mehr-als-menschlichen Wesen innerhalb und zwischen Waldbesetzungen in Deutschland; (3) repressive Figurationen, die zerstörerische Effekte der Sandextraktion und Repressionen gegen Klima(gerechtigkeits-)aktivist*innen und Waldbesetzer*innen zusammenführen. Konzipiert als miteinander verwobene Fadenspiele verweisen diese Figurationen auf die Gegengemeinschaft einer ökologischen Klasse, die auf die Präfiguration möglicher Zukünfte abzielt.

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Veröffentlicht

2026-07-09

Zitationsvorschlag

Garbe, S., & Starodub, A. (2026). More-than-Human Figurations in Occupied Forests: Towards Ecological Solidarity within Environmental Conflicts. Soziologie Und Nachhaltigkeit, 12(2), 107–125. https://doi.org/10.17879/sun-2026-9960